Mit ihren Klagen vor dem Landgericht fordern Stoll & Sauer die vollständige Rückabwicklung des VW Grand California Kaufvertrages, in dem GFK-Hochdach gesundheitsschädliche Emissionen freisetzt. Die Schadensposition umfasst Kaufpreiserstattung abzüglich Nutzungsaufwand sowie Ersatz künftiger materieller und immaterieller Schäden. Als rechtliche Basis dienen vorsätzliche sittenwidrige Schädigung gemäß §826 BGB und Produktsicherheitsgesetz. Eine kostenfreie Online-Erstprüfung unterstützt Betroffene dabei, ihre individuellen Chancen auf Erfolg und mögliche finanzielle Erstattungsansprüche schnell zu ermitteln kostenlos online prüfen.
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Volkswagen haftet laut Klage für Emissionen im Grand California
Die Anwälte von Dr. Stoll & Sauer haben deliktische Schadensersatzforderungen gegen Volkswagen formuliert, um den Kaufpreis für einen VW Grand California auf Crafter-Fahrgestell mit GFK-Hochdach vollständig zurückzuerhalten. Die Klage sieht vor, dass der Hersteller den vollen Kaufpreis zurückerstattet, abzüglich einer Nutzungsentschädigung, deren Berechnung durch das Gericht erfolgt. Zudem soll Volkswagen verpflichtet werden, sämtliche künftigen Sach- und immateriellen Gesundheitsschäden zu ersetzen, die im Fahrzeuginnenraum auftreten, sowie allen möglicher damit verbundener Folgekosten.
Rechtsanspruch bezieht sich auf §826 BGB und produktsicherheitsgesetzliche Verstöße
Auf Grundlage vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung (§ 826 BGB) und Verletzung von Schutzgesetzen (§ 823 Absatz 2 BGB in Verbindung mit dem Produktsicherheitsgesetz) macht die Kanzlei Ansprüche geltend. Sie verlangt die unverzügliche Rückabwicklung des Kaufvertrags mit vollständiger Kaufpreiserstattung und beantragt die richterliche Festsetzung künftiger Ersatzpflichten für gesundheitliche Schädigungen sowie materielle Folgekosten. Ziel ist, Betroffene dauerhaft vor gesundheitlichen Risiken und finanziellen Nachteilen zu schützen. Zusätzlich fordert sie Auskunftspflichten und Sanktionen bei Produktverstößen.
KBA warnt nicht vor Gesundheitsrisiken im VW Grand California
Messdaten aus internen VW-Akten belegen, dass Crafter-basierte Wohnmobile mit GFK-Hochdächern, welche zwischen April 2019 und Juni 2022 montiert wurden, ungewöhnlich hohe Emissionswerte aufweisen. Diese Emissionen betreffen unter anderem Benzol, Styrol und Formaldehyd. Investigative Beiträge von ZDF-heute sowie dem ZDF-Frontal-Magazin und die Berichterstattung der Braunschweiger Zeitung verdeutlichen die Überschreitung gesetzlicher Schwellenwerte. Eine kritische Überprüfung der Materialauswahl und Zulassungsvorgaben erscheint angesichts dieser Resultate unumgänglich. Nur durch umgehende Nachbesserungen kann Schutz gewährleistet werden.
Messwerte weisen bis zu zehnfache UBA-Grenzwertüberschreitungen im Wohnmobilraum aus
Die Klageschrift verweist auf Messprotokolle, die extreme VOC-Konzentrationen im Innenraum des VW Grand California bestätigen: Benzol max. 159,1 µg/m³ (4,5 µg/m³), Styrol 4.535,6 µg/m³ (300 µg/m³), Formaldehyd 224,7 µg/m³ (100 µg/m³) und Xylole 1.152,1 µg/m³ (800 µg/m³). Damit überschreiten die Werte die Richtlinien des Umweltbundesamtes deutlich und können zu akutem Unwohlsein und Reizungen der Atemwege führen. Betroffene klagen über Kopfschmerzen und akute Übelkeit und begründen Anspruch auf Kaufpreiserstattung, Rücktritt und Schadensersatz.
Kunden klagen über gesundheitliche Schäden durch Styrolausdünstungen im Wohnmobil
Tourenfahrer des VW Grand California berichten, dass der Innenraum durch einen stechenden chemischen Geruch belastet ist, der sich nicht mit Standardlüftung beseitigen lässt. Zeitgleich klagen sie über Kopfschmerzen, Übelkeit sowie ein starkes Brennen in den Augen. Die Symptome treten oftmals schon nach wenigen Minuten ohne offene Fenster auf und erschweren jede Nutzungspause im Camper. Die Betroffenen vermuten gesundheitsschädliche Ausdünstungen aus dem GFK-Hochdach und sehen Handlungsbedarf beim Hersteller. fordern sofortiges Handeln.
KBA-Gutachten berücksichtigt keine Innenraumgesundheit, sondern nur Fahrfähigkeit und Verkehrssicherheit
Nach Informationen von „Promobil beurteilt das Kraftfahrt-Bundesamt nur die Auswirkungen von Fahrzeugemissionen im Hinblick auf die Fahrtüchtigkeit. Ergebnisse zeigen, dass Ausdünstungen im Innenraum nicht zu einer Gefährdung der Verkehrssicherheit führen. Ein Blick auf produktsicherheitsrechtliche Bestimmungen und gesundheitliche Grenzwerte für Raumluft in Mobilheimen erfolgt nicht. Dies bedeutet, dass mögliche Risiken für Insassen durch chemische Stoffe im Innenraum nicht behördlich bewertet werden.
Gesetzlicher Schutz garantiert effektive schadstoffarme Camper-Luft bei bestimmungsgemäßem Gebrauch
Camper vereinen Fahrzeug- und Wohnfunktion in einem, weshalb für die Innenraumluft besondere Emissionsgrenzwerte gelten müssen. Dr. Stoll & Sauer betont, dass passive Lüftungshinweise nicht ausreichen, um gesundheitliche Risiken durch Schadstoffausdünstungen zu verhindern. Verbraucher fordern ein Wohnmobildesign, das schon im Neuzustand schadstoffarm ist und bei üblicher Nutzung keine giftigen Substanzen abgibt. Nur so können sie unbesorgt schlafen, essen und sich auf Reisen sicher und komfortabel in ihrem mobilen Zuhause aufhalten jederzeit.
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Der kostenlose Online-Check von Dr. Stoll & Sauer richtet sich an VW-Camper-Eigentümer, die ein Fahrzeugmodell wie Grand California oder Crafter mit GFK-Hochdach besitzen. Im Fragenformular werden Daten zum Fahrzeugtyp, Produktionsjahr und auftretenden Geruchs- oder Schadstoffwerten abgefragt. Daraufhin gibt das Tool eine erste rechtliche Einschätzung ab, ob Rückabwicklung, Kaufpreisminderung oder Schadensersatz für gesundheitliche Beeinträchtigungen in Betracht kommen. Die Auswertung erfolgt digital, anonym und ohne Verpflichtung für den Nutzer innerhalb weniger Minuten.
Dr. Stoll & Sauer führen Klagen für Käufer eines VW Grand California oder VW Crafter mit GFK-Hochdach, um Kaufpreiserstattung abzüglich Nutzungsentschädigung sowie Ersatz für Gesundheits- und Sachschäden juristisch einzufordern. Den Betroffenen wird im kostenlosen VW-Camper-Online-Check eine erste rechtliche Orientierung angeboten, die Aufschluss über individuelle Ansprüche, Erfolgsaussichten und notwendige Fristen gibt. So schafft das Verfahren Transparenz und ermöglicht eine fundierte Planung des weiteren Vorgehens im Interesse eines gesunden Reisens. Gerecht wirksam.

